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Frauenhaus Bukarest

Ziele und Erfolge

Published on 8. Oktober 2011 under Frauenhaus Bukarest

Bei ihrer Reise im Oktober 2010 klärten Helmut Rahm (Vorstand der ascent Stiftung) und Hans Gegenmantel (Stiftungsrat), die letzten Formalitäten für die das Frauenhaus, denn Bürokratie wird in Rumänien groß geschrieben!
Kurz darauf fand bereits die erste Bewohnerin, eine Mutter mit zwei Kindern, Zuflucht im Frauenhaus und weitere Anfragen lagen auch schon vor.

Anfang Dezember 2010 war das Frauenhaus bereits voll belegt: vier Frauen und sechs Kindern im Alter von 1 ½ und 12 Jahren.

Seitdem leisten zwei Maria-Ward-Schwestern des Ordens Congregation Jesu wertvolle Arbeit vor Ort und sind ständige Ansprechpartnerinnen für die Schützlinge. Da die Belange, Sorgen und Nöte der Frauen und Kinder vielfältig sind, stellt diese Aufgabe immer wieder eine große Herausforderung für alle Beteiligten dar.

Da die meisten Frauen aus dem ländlichen Umland von Bukarest kommen, reisen sie mit so wenig Habseligkeiten an, dass diese meist in eine kleine Tasche passen. Als Opfer häuslicher Gewalt entfliehen sie den oft brutalen Übergriffen ihres Mannes. Hilfe und Unterstützung von staatlicher Seite findet nicht statt. Frauenhäuser sind rar in Rumänien und die Möglichkeiten für die Frauen und Kinder in Not sind gering.

Der ascent Stiftung ist es sehr wichtig, dass die traumatisierten Frauen und Kinder erstmal zur Ruhe kommen und sich in Sicherheit fühlen. Der Aufenthalt der Frauen im Frauenhaus soll wenigstens so lange gewährleistet sein, bis die Scheidungen rechtskräftig sind.

In den Schwestern des Ordens Congregation Jesu finden die Frauen kompetente Ansprechpartnerinnen bei den unterschiedlichsten Anliegen, wie z.B. der Suche einer Schule oder einem Kindergartenplatz, bei Rechtsanwaltbesuchen, um die eigene Schulbildung wieder aufnehmen oder um den Schulabschluß zu machen. Wenn die Frauen wieder „Boden unter den Füßen haben“, soll es ihnen auch möglich sein, ein selbstständiges Leben zu führen, indem sie sich einen Arbeitsplatz und eine Wohnung suchen. Auch dabei erhalten sie jede erdenkliche Hilfe durch die Schwestern.

 

Zwei bis dreimal jährlich besuchen wir das Frauenhaus und führen mit den Frauen persönliche Gespräche, um sie immer wieder an die Notwendigkeit ihrer eigenen Selbstständigkeit hinzuweisen.

Bei zügigem Handlungsbedarf oder einer dringliche Anschaffung, genügt in der Regel ein Anruf der Maria-Ward-Schwestern, damit wir alles notwendige in die Wege leiten können. So finden wir beispielsweise hilfreiche Unterstützung in den Kolleginnen und Kollegen der ascent AG Hauptverwaltung in Karlsruhe, wenn es um spontane Kleiderspenden, Spielsachen o. ä. geht. Frau Rostan, von der Firma Bad & Heizung Rostan GmbH in Oberderdingen, finanzierte im Jahr 2011 Weihnachtsgeschenke für die Kinder und wenn im Frauenhaus Medikamente benötigt werden, bekamen wir bisher von Frau Geschwill, von der Apotheke am Bahnhof in Graben-Neudorf großzügige Unterstützung.

Durch die Einzugsermächtigungen, die Monat für Monat dafür sorgen, dass wir unsere Projekte langfristig planen können, die Spenden der Kooperations- und Produktpartner der ascent AG und zahlreichen Spenden „einfach mal so“ ist es uns möglich, so umfangreiche Projekte umzusetzen. Für dieses soziale Engagement danken wir ALLEN Spendern aufs herzlichste.

Wir sind nicht nur für unser Tun verantwortlich,
sondern auch für das, was wir nicht tun.

Bitte unterstützen Sie die ascent Stiftung weiterhin bei diesem „Tun“.

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