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Unsere Chronik

Vor der Gründung der ascent Stiftung überlegten sich die Aktionäre der ascent AG, ob man sich einer bereits bestehenden Organisation anschließen soll. Dabei lag allen der Schwerpunkt „humanitäre Hilfe für Kinder“ am Herzen. Die ascent AG war sich der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und wollte vom eigenen Unternehmenserfolg gerne etwas zurückgeben.Wie es letztendlich dazu kam, doch eine eigene Stiftung zu gründen und noch dazu eine kostenfreie Einrichtung, die es ermöglicht, dass ALLE Spendengelder den Stiftungszweck erfüllen, können Sie hier nachlesen.

1999

Erste Anregung

Durch einen Bericht von Rosa Lober, der Tante von ascent Organisationsdirektor Georg Schwan, über die schlimme Situation vieler Kinder in Weißrussland, entstand die Idee und der Wille eine Stiftung zu gründen. Die ascent AG war sich der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und wollte vom eigenen Unternehmenserfolg gerne etwas zurückgeben.

2001

1. Reise nach Weißrussland

Die 1. Reise nach Tschetschersk in Weißrussland startete am 4. Juni 2001. Nach Besichtigung des Ortes und dem Besuch bei sozial armen Familien wurde noch vor Ort geplant und gerechnet. Es sollte ein Kinderheim für 20 Sozialwaisen (Kinder ohne familiären Rückhalt) eingerichtet werden, um ihnen ein Zuhause mit Betreuung zu geben und eine Schulbildung zu ermöglichen.

Gründung

Am 4. September 2001 wurde die ascent Stiftung durch die Organisationsdirektoren der ascent AG, Helmut Rahm und Georg Schwan, errichtet und am 25. September 2001 vom Regierungspräsidium Karlsruhe als selbstständige und gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts genehmigt. Als Stiftungszweck wurde die Gewährleistung von Entwicklungshilfe und Förderung von sozialen Projekten wie Kinder- und Altenheimen, Behinderteneinrichtungen etc. insbesondere in Osteuropa definiert.

2002

2. Reise nach Weißrussland

Im März 2002 fand die 2. Reise nach Tschetschersk in Weißrussland statt. Der Stiftungsvorstand, Helmut Rahm und die Stiftungsräte, René Stepke und Georg Schwan, besuchten mit einem Scheck über 15.000 Euro den neuen ascent Kinderhort. Herr Arlow, Leiter des Bildungswesens für diesen Regierungsbezirk, begleitete die Besucher.Valentina Karpenkow wird die neue Leiterin des Projektes.

2003

Besuch aus Weißrussland

Am 29. März 2003 berichtete die Heimleiterin des ascent Kinderhorts, Valentina Karpenkow, auf dem ascent Frühjahrs-Kongress über „das Vorzeigeprojekt der Region“. Viele Geschäfts- und Kooperationspartner der ascent AG waren davon so angetan, dass Frau Karpenkow gleich wieder einen Scheck in Höhe von 30.000 Euro mit nach Weißrussland nehmen konnte.Somit hatte die ascent Stiftung die erste Phase mit Erfolg gemeistert und konnte mitlerweile für 25 Kinder ein Zuhause schaffen.

2004

Marathon-Staffellauf wird zum Spenden-Highlight

Im Juli 2004 veranstaltete die ascent AG ihr Sommerfest mit einem Spendenlauf zugunsten der ascent Stiftung.Mit viel Spaß wurde bei gutem Wetter, mit vielen Sportlern und einem tollen Publikum die beachtliche Geldsumme von 26.500 Euro „erlaufen“, mit der die ascent Stiftung das Kinderheim in Weißrussland weiterhin unterstützen konnte.

Neues Projekt in Weißrussland

Im November 2004 reisten die Stiftungsräte, René Stepke, Georg Schwan und Norbert Spieß, in Begleitung des Stiftungsvorstandes, Helmut Rahm, nach Otor in Weißrussland. Dort wurde mit den Spendeneinnahmen die Erweiterung des Kinderheimes mit An- bzw. Neubau in Angriff genommen.

2005

Kinderheim in Otor

Im Dezember 2005 konnte die ascent Stiftung erneut 8.000 Euro für das Kinderheim in Otor zur Verfügung stellen. Weiteren Kindern ohne familiären Rückhalt wurde ein sicheres Zuhause und Schulbildung ermöglicht.

Dodo – der Karlsruher Klinikclown

Die ascent Stiftung unterstützt über den Förderverein der Kinderklinik Karlsruhe „Sonnenschein e.V.“ den Klinikclown „Dodo“ mit 5.000 Euro.

2006

Hilfsschulinternat Nr. 6 in Chisinau / Moldawien

Die ascent Stiftung unterstützt mit 20.000 Euro das Internat Nr. 6 in Chisinau / Moldawien, in dem behinderte Kinder leben. Neue Betten, Renovierung der sanitären Anlagen und ein Sportplatz wurden finanziert. Vor allem der Sportplatz war für die leicht körperlich und geistig behinderten Kinder zur Förderung der motorischen Fähigkeiten notwendig ist. Den kleinen Bewohnern wurde ein „menschenwürdigerer“ Lebensraum geboten.

Reise nach in Chisinau / Moldawien

Der Stiftungsvorstand Helmut Rahm besuchte im Mai 2006 mit den Stiftungsräten Georg Schwan und Norbert Spieß das Internat Nr. 6 und machen sich persönlich ein Bild von den Umbaumaßnahmen und konnten gemeinsam mit den Kindern und der Internatsleitung den neuen Sportplatz einweihen.

Behindertengerechter Kleinbus für Moldawien

Im Sommer 2006 überführte die ascent Stiftung einen behindertengerechten Kleinbus von Karlsruhe nach Moldawien. Gefüllt war dieser mit jeder Menge gespendeter Kleidung und Spielsachen für die Kinder in Chisinau.

Hoerskol Zwartberg in Prince Albert / Südafrika

Im Oktober 2006 erreichte die ascent Stiftung ein Hilferuf aus Prince Albert in Südafrika. Nach Privatisierungen und Dürrekatastrophen übernahm die ascent Stiftung das Schulgeld in Höhe von 20.000 Euro und rettet damit die kleine Schule und deren Schüler.

Olgahospital in Stuttgart

Durch die Unterstützung der ascent Stiftung kann ein dringend benötigtes Bewegungsanalyse-Labor in der Kinderabteilung des Olgahospital eingerichtet werden.

2007

Projekt Orfeu – Heilpädagogik in Moldawien

Im Januar 2007 ging die Reise erneut nach Moldawien – dieses Mal jedoch zur Besichtigung der Schule und des Kindergartens in Orfeu.Die Reisegruppe war sehr beeindruckt vom Engagement in dem heilpädagigischen Zentrum unter derLeitung des moldawischen Pädagogen Oleg Ababij. Doch gleichzeitig herrschte Entsetzen über den schlechten Zustand der Einrichtung und den eingeschränkten Möglichkeiten zur Hilfe und Unterstützung der Kinder.Direkt nach der Rückkehr aus Moldawien wird eine große Spendenaktion organisiert, die mit Hilfe des Vertriebs, der Produktgesellschaften und der Hauptverwaltung der ascent AG rund 8.000 Euro einbringt. Mit diesen Geldern konnte mit der Sanierung der Toiletten und Waschplätze im Orfeu-Projekt begonnen werden.

Schulen / Kinder- und Jugendeinrichtungen in Karlsruhe

Die ascent Stiftung übernahm die finanzielle Unterstützung für verschiedene Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen in Karlsruhe für warmes Mittagessen, Hausaufgabenhilfe, Freizeitgestaltung und Betreuung

Duschwagen für Paul-Gerhardt-Haus, Karlsruhe

Mit 6.100 Euro übernahm die ascent Stiftung die Kosten für einen Duschwagen für schwerst-mehrfach Behinderte des Paul-Gerhardt-Hauses in Karlsruhe.

Kipptisch und Therapieraum für das Olgahospital, Stuttgart

Das Olgahospital Stuttgart wurde mit einem Betrag von 5.730 Euro bei der Finanzierung eines Kipptisch-Systems unterstützt.Mit weiteren 7.500 Euro konnte ein dringend benötigter Therapieraum saniert und neu eingerichtet werden.

Klinikclown „Dodo“

Die ascent Stiftung unterstützte erneut den Karlsruher Klinikclown „Dodo“ mit 10.000 Euro.

2007-2008

Sanierungsarbeiten in Orfeu

Über die Monate verteilt wurden mit weiteren Spenden in Höhe von 44.000 Euro die Reparaturen im Außengelände der Schule und des Kindergartens, sowie weitere Verbesserungen in den Innenbereichen durchgeführt.Im Sommer 2008 waren die Außenanlagen fertig saniert. Das Gelände um Schule und Kindergarten waren jetzt wesentlich kinderfreundlicher und gaben den Kindern bei jeder Wetterlage im Freien genügend Schutz.Nachdem sich der Zustand der Einrichtung so enorm verbessert hatte, trat auch der moldawische Staat wieder in seine Verantwortlichkeit und trug dieses Projekt finanziell weiter. Dennoch hält die ascent Stiftung den Kontakt und kontrolliert durch eine Beauftragte der Stiftung weiterhin vor Ort.

Mittagessen und Betreuung für Karlsruher Schüler

Mit 20.000 Euro übernimmt die ascent Stiftung für die Tulla-, Vogesen- und Lidellschule die Finanzierung von Mittagessen und Betreuung für Kinder aus schwieriger Familiensituationen.

2009

Bewegungsanalyselabor im Olgahospital, Stuttgart

Für die Diagnostik und Verlaufskontrolle von Bewegungsstörungen unterstützt die ascent Stiftung die Erweiterung des Bewegungsanalyselabors im Olgahospital mit 10.100 Euro.

Dodo – der Klinikclown

Mit weiteren 5.000 Euro konnte die ascent Stiftung ermöglichen, dass „Dodo“ nicht mehr nur einmal wöchentlich, sondern an zwei Nachmittagen pro Woche die Kinder in der Kinderklinik Karlsruhe besuchen konnte.

2010

Schutzhaus für Frauen und Kinder in Rumänien

Bereits in 2009 geplant, konnte Anfang 2010 das neues Projekt beginnen: ein Frauenhaus in Bukarest.In Zusammenarbeit mit den Maria-Ward-Schwestern des Ordens Congregatio Jesu wurde ein geeignetes Haus gefunden, in dem Mütter mit ihren Kindern Schutz und Hilfe, auch zur Selbsthilfe, finden.

Kleidung für Orfeu

Im Winter benötigten die Kinder im Projekt Orfeu dringend Winterkleidung. Die ascent Stiftung ermöglichte dies mit 1.000 Euro.

Transporter für Albschule, Karlsruhe

Mit 5.000 Euro unterstützte die ascent Stiftung die Albschule in Karlsruhe bei der Finanzierung eines Kleinbusses für den Transport geistig behinderter Kinder.

2011

Möbel und Medizin für Orfeu

Die Räumlichkeiten waren vorhanden, jedoch mangelte es an den einfachsten Geräten.Wir finanzierten eine medizinische „Grundausstattung“ wie z. B. ein Inhaliergerät, da viele Kinder Atemwegsprobleme haben.Hierfür überwies die ascent Stiftung 5.665 Euro.

Schulungen für das 3D-Ganglabor im Olgahospital, Stuttgart

Im Olgahospital wurde ein 3D-Ganglabor eingerichtet; die ascent Stiftung finanziert die Schulungskostender Mitarbeiter in Höhe von 2.778 Euro.

Klinikclowns für Kinderpsychiatrie, Karlsruhe

Mit 10.000 Euro unterstützte die ascent Stiftung die Einsätze von „Dodo“ und einem weiteren Klinikclown in der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Städtischen Klinikum Karlsruhe.

Kinder- und Jugendeinrichtungen in Karlsruhe

Die ascent Stiftung unterstützt vier Kinder- und Jugendeinrichtungen in Karlsruhe mit warmem Mittagessen, gemeinsamen Kochen und Nachmittagsbetreuung. Ferner werden z. T. Kosten für die Freizeitgestaltung übernommen. Von Seite der Eltern ist eine Finanzierung diesbezüglich nicht möglich.

10 Jahre ascent Stiftung

Im Rahmen des alljährlichen Karlsruher Investmentkongresses der ascent AG wurde darum gebeten, die ascent Stiftung mit einem monatlichen Beitrag per Einzugsermächtigung regelmäßig finanziell zu unterstützen. So konnten rund 125 regelmäßige Spender gewonnen werden.Dadurch hat sich die finanzielle Planungssicherheit im Hinblick auf laufende und zukünftige Projekte der Stiftung erheblich erhöht.