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Unsere Projekte

Ob wir es erkennen oder nicht: jeder von uns ist der Schuldner bekannter und unbekannter Menschen. Wir haben noch nicht unser Frühstück beendet und waren schon mit der halben Welt in Verbindung. Im Badezimmer greifen wir zum Schwamm, nach dem ein Bewohner der pazifischen Inseln tauchte, wir greifen zur Seife, die ein Franzose für uns herstellte. Bei Tisch trinken wir Kaffee, den ein Südamerikaner erntete oder Tee, den ein Chinese pflückte oder Kakao aus Westafrika. Ehe wir noch zur Arbeit gehen, sind wir schon Schuldner der halben Welt geworden. Tatsächlich ist alles Leben miteinander verbunden. Alle Menschen sind in ein Netz der Gegenseitigkeit verwoben. Was den einen unmittelbar betrifft, betrifft den anderen mittelbar.


Deutschland

Wir erfüllen Träume in Deutschland – denn leider gibt es auch in Deutschland immer mehr Kinder, die unsere Unterstützung brauchen.Unser Ziel in den unterstützten Schulen, sowie in den Kinder- und Jugendeinrichtungen ist es, die Angebote so zu gestalten, dass die Kinder und Jugendlichen das erhalten, was von den Familien nicht abgedeckt werden kann:
warme Mahlzeiten, Hausaufgabenbetreuung, sowie eine gemeinsame und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Schuldezernat der Stadt Karlsruhe, dem Diakonische Werk und dem Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe können wir die finanziellen Mittel flexibel und kurzfristig dort einsetzten, wo sie am nötigsten gebraucht werden.Außerdem liegen der ascent Stiftung kleine Patienten am Herz. So unterstützen wir beispielsweise den Klinik-Clown, der in der onkologischen Abteilung der Kinderklinik in Karlsruhe für kurze Zeit den kleinen Patienten hilft, ihre Krankheit zu vergessen. Das Olgahospital in Stuttgart erhielt von uns finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung eines Kipptisches, bei der Einrichtung eines Bewegungsanalyselabors und Schaffung eines Therapieraumes.

 

Moldawien
(Ort: Schule und heilpädagogisches Zentrum Orfeu in Chisinau / Moldawien)

Chisinau in Moldawien: hier leben 80 körperlich und geistig behinderte Kinder. Neue Betten, renovierte sanitäre Anlagen und ein Sportplatz, der gerade für leicht körperlich und geistig behinderte Kinder zur Förderung der motorischen Fähigkeiten notwendig ist, wurde geschaffen, um den kleinen Bewohnern einen menschenwürdigen Lebensraum zu bieten.

 

Rumänien
(Ort 1: Frauenhaus Bukarest, Ort 2: Kinderheim in Sibiu)

 

Seit 2010 unterstützen wir, in Zusammenarbeit mit den Maria-Ward-Schwestern des Ordens Congregatio Jesu, ein Schutzhaus für Frauen und Kinder in Bukarest.—Vor knapp zwölf Jahren fand Pater Theophil einen Säugling auf der Müllhalde. Er nahm ihn mit nach Hause und kümmerte sich liebevoll um ihn. Im Laufe der Jahre sammelte er immer mehr Säuglinge auf – teils auf dem Müll oder vor der Kirche abgelegt. So ist seine „Familie“, wie er sie nennt, auf mittlerweile 19 Kinder angewachsen. Unterstützung bekommt er weder von der Kirche noch von staatlicher Seite.

 

Südafrika
(Ort: Hoerskool Zwartberg)

Nach einem Hilferuf aus Prince Albert, Südafrika, übernimmt die ascent Stiftung nach Privatisierung und Dürrekatastrophe mit 20.000 Euro das Schulgeld und rettet damit eine Schule und deren Schüler.Über persönliche Kontakte erreichte uns im Mai 2006 ein Hilferuf aus Prince Albert, Südafrika. Die dort ansässige Schule Hoerskol Zwartberg stand vor der Schließung.Grund war die Privatisierung fast aller Schulen in Südafrika nach der Apartheid. Somit wurde für alle Schüler Schulgeld erhoben. Für die weiße Minderheit stellt das wohl das kleinste Problem dar. Für die farbigen Kinder allerdings, deren Eltern nicht über diese Mittel verfügen, ist das eine Katastrophe.Die Schulleitung vor Ort machte aus dieser Not eine Tugend und fing an eigene Landwirtschaft zu betreiben. In diesem speziellen Fall arbeiten die Lehrer und farbigen Schüler in ihrer Freizeit auf den hauseigenen Feldern und bauen Zwiebeln an, die sie dann auf dem Markt verkaufen, um so das Schulgeld der Kinder zu erwirtschaften. Durch eine anhaltende Dürreperiode wurde die gesamte Zwiebelernte vernichtet.Trotz vieler Hilferufe an staatliche Stellen, kam von diesen keine Hilfe. Das wäre das Aus für die Schule und den größten Teil der Schüler gewesen.Somit sprangen wir in diese Bresche und überwiesen 20.000 Euro an die Schule, die damit die Schulgelder bezahlen konnten.

 

Weißrussland
(Ort: Waisenhaus in Tscheschersk)

Sozialwaisen finden hier ihre Heimat. Durch die Unterstützung der Stiftung konnte ein Haus gebaut werden, in dem wir den Kindern neben einem neuen zu Hause auch medizinische Versorgung, Nahrungsmittel, Schulbildung und vor allem menschliche Zuwendung bieten können.

Unvergessener Alptraum: Tschernobyl

Am 26. April 1986 explodierte Block 4 des ukrainischen Atomkraftwerkes Tschernobyl. Die gesundheitliche, wirtschaftliche und ökologische Zukunft einer ganzen Region war zerstört. Die ascent Stiftung vergisst die Menschen nicht. Die ascent Stiftung unterstützt betroffene Kinder der unvergessenen Katastrophe von gestern.